Willkommen auf der Website „zeitanalyse.de“ – und im zugehörigen Thinktank!

 

Nach herkömmlicher Auffassung existieren keine kollektiven Orientierungskrisen. Sie sind nämlich Forschungsneuland – wie so manche andere Themen, die eine ausgefeiltere interdisziplinäre Methodik erfordern. Erst durch solche gezielte „Erkenntnisarbeit“ wird u.a. Folgendes deutlich:

 

Ein regulärer, aber belastender Zeitenwandel

  • Immer wieder ereignen sich „Schwächephasen“ des Menschen.
  • Niemand ist daran schuld. Aber wir alle müssen unsere aktuelle Krisenphase bewältigen.
  • Solche Krisen treten ein als letzte Phase vor einer kollektiven Neuorientierung, also einem sehr positiven Zeitalter.

 

Darum wissen

Gerade die Unsicherheit gibt den problematischen Zeiterscheinungen ihre Wucht; denn nichts überfordert uns Menschen mehr als Unsicherheit. Man fragt sich unentwegt: Was haben wir womöglich falsch gemacht? Worauf sollen wir setzen?

Jede Zeit beruht auf der Auffassung, als Zivilisation ein kollektives Erfolgsmodell zu besitzen – in der Orientierungskrise wird diese Auffassung erschüttert.

 

Zu wenig traditionell – aber noch nicht neu orientiert
Orientierungskrisen ereignen sich,

  • weil zu viele traditionelle Orientierungspunkte aus dem Konsens verschwunden sind –
  • während aber die bereits längst im Gang befindliche Neuorientierung noch nicht abgeschlossen ist, also noch keine neuen kollektiven Perspektiven eröffnet sind (und folglich der darauf bezogene neue, tragfähige Grundkonsens noch fehlt).

 

Auch um die Begleiterscheinungen wissen
Vielfältige Zeiterscheinungen begleiten Orientierungskrisen, die man erforschen, prognostizieren, erlernen kann: der Mensch empfindet ein Schwächegefühl, divergente Tendenzen in Gesellschaft und Politik werden sehr verstärkt, differente Merkmale des Menschseins (Geschlecht, Ethnie, Klasse…) werden betont – während das gemeinsame Menschentum abgewertet wird (Zeitalter der vermehrten Respektlosigkeit).
Von all dem zu wissen, reduziert dessen „Wucht“, den schädlichen „impact“ dieses Zeitalters in entscheidender Weise.

 

Auf dem Wege zur Neuorientierung
Dies ist umso wichtiger, als die Krisenphase noch bis gegen 2050 andauern wird; dann erst erfolgt jener Generationswandel, der die Neuorientierung zum Abschluss bringt.

 

Gefahren für die politische Welt
Diese selbe Orientierungskrise verliefe viel harmloser, wäre die politische Welt nicht – geistig seit dem 19. Jahrhundert, real seit dem 20. Jahrhundert – tief gespalten. Bitte diese heutige Zivilisation keinesfalls für belastungsfest halten; sie ist es nicht.
Prognostisch gesprochen: Der Ereignisrahmen für schlechte Zukünfte ist viel zu weit. Wir modernen Menschen müssen politisches Denken lernen und trainieren. Es kommt auf jeden einzelnen Geist an.

 

Zu uns – und zu Ihnen

Zu zeitanalyse.de: Wir, in unserem Thinktank, haben an verschiedenen europäischen Universitäten studiert – mit Fokus auf Kultur, Politik, Wirtschaft. Den heutigen kollektiven Zeitenwandel zu analysieren ist für uns tägliche Praxis – ebenso wie die Beschäftigung mit Stabilitätsfragen der politischen Welt. Damit wollen wir zur Analysestärke jeder Leserin, jedes Lesers beitragen.

 

Substanzielles Plus an Ordnung und Orientierung
In der Organisationsforschung heißt es oft: „Wenn die Organisation wüsste, was die Organisation weiß“. Ähnliches gilt für unser Bild von Geschichte und Zukunft. Schon lange wäre klar gewesen, dass im Hintergrund ein machtvoller Vorgang abläuft: ein kollektiver Wandel des Menschseins.
Längst hätte er auf alle unsere „Bildschirme“ gehört.
Ein solches intensives Monitoring – ist unsere Herausforderung. Tatsächlich zeigt sich, dass der menschliche Wandel überaus strukturiert verläuft. Daran lassen sich viele prognostische Analysen anschließen, die wir als tägliche Praxis durchführen, diskutieren und vorantreiben. Damit bekommen wir ein reichhaltigeres, differenzierteres Zeit- und Zukunftsbild.
sao, co

 

Dazu unsere Erklärungen, Modelle, Methoden, Prognosen und Lernprogramme
als Blog, Downloads, E-Books.